METALL KALT UMFORMEN

Kaltfließpressen

Der Umformprozess bei der Kaltmassivumformung startet aus technischer Sicht bei Raumtemperatur und das Werkzeug erfährt keine aktive Erwärmung. Aus Sicht des Werkstoffes liegt Kaltumformung vor, wenn die Temperatur des Werkstückes unterhalb der Rekristallisationstemperatur bleibt. In der Kaltmassivumformung werden massive Rohlinge, welche meist durch Abscheren, Absägen oder Stanzen hergestellt werden, unter hohen Druck gesetzt, sodass der Werkstoff zu fließen beginnt und die gewünschte Form annimmt. Neben dem Stauchen, Anstauchen, Prägen und dem Verjüngen gehört das Fließpressen zu den Kernverfahren der Kaltmassivumformung. Alle Verfahren werden nach der DIN 8583 dem Druckumformen zugeordnet.


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